In Planung / Würich / 2029

Sportzentrum Witikon, Zürich

Situation / Die polysportive Anlage Witikon liegt in einer Senke des Adlisbergs. Das Areal gehört zu einem zusammenhängenden Landschaftsraum und wird begleitet von den mächtigen Bäumen des Stöckentobels. Diese Baumkulisse ist einerseits das verbindende Element in…

In Planung / Sursee / 2024

Neubau Sekundar-schulhaus Zirkusplatz, Sursee

Situation / Das Grundstück für den Erweiterungsbau der Sekundarschule befindet sich an der Nahtstelle zwischen der Altstadt und den Sportanlagen entlang der Ringstrasse. Die kleinteiligen Bauten entlang dem ehemaligen Trassee der Sursee-Tringen-Bahn betont diese Zäsur und…

GEBAUT / BASEL / 2019

Universitäres Zentrum für Zahnmedizin Basel

Das Areal befindet sich in einer Übergangszone zwischen Blockrandbebauung und Solitärbauten der chemischen Industrie. Ein flaches Volumen folgt den gegebenen Baulinien und Grenzabstände und besetzt einen grossen Teil des Perimeters. Der pragmatisch städtebaulichen Logik…

IN PLANUNG / WALDKIRCH / 2019

Erweiterung Schulhaus Breite

Die ländliche Gemeinde Waldkirch liegt eingebettet in der hügligen Landschaft des Fürstenlandes und ist Teil einer traditionellen Baustruktur welche in seinem Ursprung auf das 8. Jahrhundert zurückreicht. Die Bebauung des Ortes entwickelt sich entlang der Hauptstrasse und…

In Planung / Basel / 2019

Kinder- und Jugend­psychiatrische Klinik Basel

Das Grundstück für das JKPD liegt in einem heterogenen Gebiet im Übergang zwischen den historischen Bauten der UPK, den Schrebergärten und der grossmassstäblichen Bebauung entlang der Friedrich Miescher-Strasse. Prägend für das Grundstück ist die starke Durchgrünung der…

Gebaut / Allschwil / 2016

Schule Gartenhof

Die Einwohnergemeinde Allschwil hat als Antwort auf ihren grossen Bevölkerungszuwachs 2011 den Entscheid getroffen, ein neues Primarschulhaus für 600 Kinder zu bauen. Die Suche nach einer in pädagogischer wie auch gestalterischer Hinsicht zeitgemässen Schule, die das umfangreiche Raumprogramm in eine adäquate Form bringen kann und grosszügige, qualitativ hochstehende Aussenräume bietet, hat zu einer städtebaulichen Setzung mit zwei einfachen Baukörpern geführt: das eigentliche Schulhaus als Längsbau, der sich in Nord-Südrichtung entlang des gesamten Perimeters entwickelt, und das Hallengebäude als markanter Abschluss an der Binnigerstrasse. Der grosszügig dimensionierte Aussenraum wird direkt an die Quartierstrasse angebunden. Er gewährleistet in selbstverständlicher Weise die geforderte Durchlässigkeit und repräsentiert als Ort der Begegnung das neue, „offene“ Schulhaus. Das Schulhaus organisiert sich in einem länglichen Baukörper, der sich jedoch in drei beinahe unabhängige Teile gliedert: die beiden Bereiche für Unterstufe und Mittelstufe, die über eine grosszügige, offene Pausenhalle in einem als statisch ausgebildeten Brückenbereich zu einem grossen Ganzen zusammenwachsen. Im Brückenteil sind alle gemeinsamen Räume der Schule angeordnet. Drei Lichthöfe zentrieren die jeweiligen Nutzungen und bringen viel Tageslicht in den tiefen Baukörper. Der innere Erschliessungsbereich wird klar aufgewertet und kann für flexible und offene Unterrichtsformen genutzt werden. Es sind Orte mit unterschiedlichen Stufen von Intimität und Öffentlichkeit, die als Räume ohne spezifische Funktion die pädagogischen Möglichkeiten erweitern und Orte der schulischen Begegnung schaffen. Die Verglasungen zwischen der Unterrichtsräumen und der Erschliessungsfläche sind Projektionsflächen für die Nutzer, die den Grad an Transparenz selber gestalten können. Das Regal zwischen den Klassenzimmern und den Gruppenräumen illustriert dieser Haltung am eindeutigsten: Durch die Füllung der Regale können die Lehrpersonen den Grad an Einsicht resp. Durchblick selber steuern, analog einem Gerüst, das sich den wechselnden Anforderungen und persönlichen Bedürfnisssen des Unterrichtens anpassen kann. Es war unser Anliegen, ein offenes, durchlässiges und atmendes Gebäude zu entwickeln, das die Mitwirkung der Lehrenden und der Schüler erlaubt oder erfordert. Wir haben versucht, eine Anlage zu schaffen, die dem Nutzer so viel Selbstbestimmung wie möglich gibt. Der Hallenbau liegt an der stark befahrenen Binningerstrasse, was seinen Charakter als öffentliches Gebäude betont. Die Platzierung der Sporthalle im Obergeschoss befreit den nutzbaren Raum des Erdgeschosses für die andere öffentliche Nutzungen: Foyer, Aula und Gymnastikraum. Dicke pulverbeschichtete Aluminiumröhren bilden die äusserste Schicht der Fassade. Bei der Schule dienen sie als Brüstungselemente des umlaufenden Balkons, als Brise-soleil und als Schutzfilter und ermöglichen eine raumhohe Verglasung. Bei der Sporthalle verkleiden sie die opaken Wandflächen und verschleiern die runden Fenster des Zwischengeschosses. Die Kontinuität der Rohre mit ihrer Betonung der Horizontalität, der Expressivität der Splitlevel-Lösung und dem geschichteten Raumprinzip bildet eine Abstraktion, die eine Antwort gibt auf die Frage, wie ein Schulhaus dieser Grösse mit seiner öffentlichen Bedeutung aussehen soll. Die Abstraktion verdeutlicht die Idee des „Gerüstes“ und lässt eine offene Lesbarkeit zu. Die Farbgebung der Rohre und die unterschiedlichen Licht- und Schattenverhältnisse verändern die Erscheinung des Gebäudes fortwährend und fordern zu einer aktiven Wahrnehmung auf. Bei der Schule wirkt jedes der 6 Meter langen Brüstungselemente – in 10 verschiedenen Farben, von rot bis türkis – wie ein übergrosser Pixel. Vier dieser Farben bestimmen das Gebäude mit der Aula und der Sporthalle und zeichnen es aus als Baukörper ohne Haupt- und Nebenfassaden.

GEBAUT / DOMAT/EMS / 2016

Erweiterung Pflegeheim Casa Falveng

Domat Ems, eine Gemeinde in der Region Imboden des Kantons Graubünden, zeichnet sich durch eine geographische Besonderheit aus. Es sind die zwölf Tumas, markante landschaftsprägende Erdaufschüttungen. Der Standort des Alters- und Pflegeheims Casa Falveng befindet sich im…

Gebaut / Würenlingen / 2016

Erweiterung Pflegeheim WirnaVita

Das Pflegeheim liegt am Fusse eines Hügels, am Rande des alten Dorfkerns von Würenlingen. Der Erweiterungsbau bildet zusammen mit dem Bestand aus den 1980er-Jahren ein L-förmiges Ensemble und gliedert die Aussenräume neu. Der ehemals introvertierte Südbereich der Anlage…

Gebaut / Kleindöttingen / 2015

Geschützte Werkstätte AWZ

Das Quartier in Kleindöttigen ist geprägt durch eine heterogene Bebauung, bestehend aus mehrgeschossigen Wohnbauten und 1- bis 2-geschossige Infrastrukturbauten. Der Neubau steht am Rande dieses Gevierts, markiert den Übergang zur Naherholungszone entlang der Aare und gliedert sich als Werk und Arbeitsort in die Struktur der flachen Infrastrukturbauten ein. Sowohl die Proportionierung als auch der Ausdruck des Neubaus schafft einen Kontrapunkt zum bestehenden Wohnheim und will den Ortswechsel vom Wohnen zum Arbeiten als Bereicherung des Alltags erlebbar machen. Die Dreiteilung des Baukörpers bildet die Grundlage für das statische und strukturelle Konzept. Der Mittlere Teilbereich mit den „dienenden“ Räumen ist als aussteifender Betonkern konzipiert und bildet das Rückgrat der Anlage. Beidseitig daran angegliedert sind die Werkhallen als Leichtbau in Stahl und Holoribblech vorgesehen. Die Nutzung der Haupträume ist auf zwei Geschossen angeordnet. Im Erdgeschoss befinden sich die Werkhallen mit der Anlieferung und dem Empfang, im Obergeschoss die Schulungs- und Gemeinschaftsräume mit den Beschäftigungsplätzen. Durch diese einfache Anordnung werden die vertikalen Bewegungen im Hause gering gehalten und lassen eine einfache Orientierung im Hause zu. Der innere Aufbau der drei Zonen ist auch im Ausdruck nach Aussen ablesbar; Schrägdächer zeichnen die Struktur spielerisch nach, teilweise als schüzender Giebel, teilweise als aufgeklappter Shed oder als bewegte Dachlandschaft. Diese Verschiedenartigkeit der Dächer schafft auf jede Seite hin einen spezifischen Ausdruck und eine einprägsame Zeichenhaftigkeit.

WETTBEWERB / BERN / 2014

Volksschule Kleefeld

Ende der 1960er-Jahre entstand im Westen von Bern eine neue Siedlung mit Wohnbauten, Freizeit- und Einkaufseinrichtungen sowie einer neuen Schulanlage. Das Schulhaus wurde in den Jahren 1971/72 realisiert und soll ersetzt werden: die Schulräume sind kaum gedämmt und werden strukturell den heutigen pädagogischen Anforderungen nicht mehr gerecht. Ein parallel zum sanft abfallenden Hang gesetzter flacher Baukörper schafft zwischen den beiden Wohngebieten ein räumliches Kontinuum und verbindet diese. Ein grosszügiger Landschaftsraum wird zwischen Quartierzentrum und Waldhügel aufgespannt, so dass ein neuer identitätsstiftender, offener Ort für das Quartier entsteht. Zusammen mit dem Turnhallengebäude bildet der Neubau ein frei gesetzter Solitär und hebt sich von den umliegenden Bauten ab. Die eingeschossigen Nebenbauten, wie der Musikpavillon oder die Wohnung des Hauswarts, gliedern zusätzlich den Raum und schaffen dadurch eine angemessene Massstäblichkeit. Die verschiedenen Nutzungen werden klar getrennt und den jeweiligen Aussenräumen zugeordnet. Die Basisstufe mit direktem Zugang von der Rehhagstrasse ist zweigeschossig als Duplex organisiert und schafft zusammen mit dem bestehenden Kindergarten eine räumliche Einheit. Eine gemeinsame Erschliessungs- und Arbeitszone verbindet die Einheiten untereinander und ermöglicht so verschiedene Arbeits- und Unterrichtsmethoden. Die Primarschule ist auf einem Geschoss organisiert und in Clustereinheiten nutzbar. Ein umlaufender Fluchtbalkon ermöglicht die grösstmögliche Nutzungsflexibilität und erlaubt es, die Korridorzone auch als Arbeitsort zu nutzen. Die Arbeitsplätze der Lehrer sind hier zentral zwischen den Aussenräumen der Basis- und Primarschule angeordnet. Die Bauweise mit Fertigbetonelementen der umliegenden Wohnbauten wird neu interpretiert und als Struktur sichtbar gemacht. Rippendecken aus vorfabrizierten Betonelementen tragen die vertikalen Deckenlasten zu den Fassaden und Kernen. Randunterzüge in den Fassaden und Abfangunterzüge zwischen Stützen und Kernen übernehmen die Lasten von den Rippen und leiten diese über die Stützen und Kerne in die Fundation. So entstehen hochflexible, geometrisch sauber strukturierte, 8 m überspannte stützenfreie Räume.

WETTBEWERB / HORW / 2011

Erweiterung Oberstufen­schulhaus Horw

Das Oberstufenschulhaus Horw liegt in einem heterogenen, räumlich wenig definierten Gebiet auf der Rückseite der Zentrumsüberbauung. Ein langgestreckter flacher Baukörper “besetzt” den Ort und schafft dadurch eine klare räumliche Ordnung. Zwei volumetrische Elemente verleihen dem Projektvorschlag Eigenständigkeit und Zeichnen diesen als Dreh- und Angelpunkt des Ortes aus: Eine mächtige Auskragung beim neuen Haupteingang richtet Einerseits den Bau aus und schafft den „Übergang“ zum halböffentlichen Schul- und Sportareal, Andererseits markiert der zweigeschossige Aufbau den Übergang zum Gemeindehausplatz und zum Zentrum von Horw. So schafft der Bau als Scharnierfunktion die Übergänge der einzelnen Raumsequenzen und eine klare Orientierung innerhalb des Gebietes. Das bestehende Haus bildet sowohl in seiner Struktur als auch in seiner Lage gute Möglichkeiten um dieses auf einfache Weise zu erweitern und die zwei Hauptziele zu erreichen: einen zeitgemässen Schulbetrieb und eine Aufwertung der städtebaulichen Situation. Der bestehende Stahlskelet-Systembau wird weniger als Haus als vielmehr als Struktur verstanden. Dieser wird um ein Geschoss reduziert. Dadurch werden mehrere Probleme bezüglich der Tragkonstruktion entschärft und der Sanierungsaufwand reduziert. Der Erweiterungsbau wird im gleichen Achsraster wie der Bestand aufgebaut, so dass Deckenspannweiten von maximal 10.2 m resultieren. Die neuen, vorgesetzten Fluchtbalkone weisen eine fachwerkartige Stahlkonstruktion auf, mit der an der Südfassade zugleich eine stützenfrei überdachte Pausenhalle geschaffen wird. Hell einbrennlackierte Doppel-T-Profile binden Alt- und Neubau zusammen, erinnern an den modularen Stahlbau im Inneren und schaffen ein kräftiges an Infrastrukturbauten erinnerndes Gewebe. Eine einfache und übersichtliche Organisation mit räumlicher Vielfalt und Flexibilität prägen das innere des Schulhauses. Sowohl Korridore als auch Nischen können flexibel genutzt werden, Schiebewände ermöglichen unterschiedlichste Raumkonstellationen. Zwei Lichthöfe und Oberlichter sorgen für eine helle, freundliche Atmosphäre im Gebäude. Die geschossweise Gliederung der Nutzungen ermöglicht Synergien, klassenübergreifenden Unterricht und eine offene Arbeits- und Lernatmosphäre.

Gebaut / Burgdorf / 2009

Schulanlage Pestalozzi

Die Schulhauserweiterung liegt in der Talsole, auf dem ehemaligen Schwemmland der Emme, in einer atemberaubenden Szenerie. Das Projekt umfasst eine 3-Fachsporthalle sowie einen zweigeschossigen Schulhausteil. Die Volumetrie übernimmt den Massstab der benachbarten, grossen Hallenbauten und antwortet auf die Weite der angrenzenden Schützenmatt. Gleichzeitig fasst der Neubau die heterogenen Bebauungen um das bestehende Schulhaus zu einem Gebiet zusammen, dessen Zentrum das bestehende Schulhaus und die Aussenplätze der Schule sind. Die beiden Zugänge von der Schützenmatt im Norden und dem Pausenplatz im Süden, werden durch das zentral gelegene Treppenhaus verbunden. Dieses bildet, zusammen mit der Zuschauertribüne der Sporthalle und der zur Schützenmatt und den Felsen der Flüe blickenden Pausenhalle, das Rückgrat des Neubaus. Das Gebäude wird als Stahlbau erstellt. Die querspannenden Fachwerkträger des Schulhauses, die die darunter gelegene Turnhalle überspannen, geben dem Bau seine klare Struktur.