Gebaut / Chur / 2023

Erweiterung Alterssiedlung Kantengut, Chur

Situation / Das Alterszentrum Kantengut liegt am leicht nach Süden abfallenden Hang, am Rande von Masans. Ein übergeordneter Grünzug bildet das prägende Element des Aussenraumes, welcher die Pflanzgärten der Klinik Waldhaus und das Zentrum bzw. den Vorplatz des Pflegeheims…

GEBAUT / BASEL / 2019

Universitäres Zentrum für Zahnmedizin Basel

Das Areal befindet sich in einer Übergangszone zwischen Blockrandbebauung und Solitärbauten der chemischen Industrie. Ein flaches Volumen folgt den gegebenen Baulinien und Grenzabstände und besetzt einen grossen Teil des Perimeters. Der pragmatisch städtebaulichen Logik…

Gebaut / Waldkirch / 2019

Erweiterung Schulhaus Breite

Die ländliche Gemeinde Waldkirch liegt eingebettet in der hügligen Landschaft des Fürstenlandes und ist Teil einer traditionellen Baustruktur welche in seinem Ursprung auf das 8. Jahrhundert zurückreicht. Die Bebauung des Ortes entwickelt sich entlang der Hauptstrasse und…

GEBAUT / BASEL / 2019

Kinder- und Jugend­psychiatrische Klinik Basel

Das Grundstück für das JKPD liegt in einem heterogenen Gebiet im Übergang zwischen den historischen Bauten der UPK, den Schrebergärten und der grossmassstäblichen Bebauung entlang der Friedrich Miescher-Strasse. Prägend für das Grundstück ist die starke Durchgrünung der…

Gebaut / Allschwil / 2016

Schule Gartenhof

Die Einwohnergemeinde Allschwil hat als Antwort auf ihren grossen Bevölkerungszuwachs 2011 den Entscheid getroffen, ein neues Primarschulhaus für 600 Kinder zu bauen. Die Suche nach einer in pädagogischer wie auch gestalterischer Hinsicht zeitgemässen Schule, die das umfangreiche Raumprogramm in eine adäquate Form bringen kann und grosszügige, qualitativ hochstehende Aussenräume bietet, hat zu einer städtebaulichen Setzung mit zwei einfachen Baukörpern geführt: das eigentliche Schulhaus als Längsbau, der sich in Nord-Südrichtung entlang des gesamten Perimeters entwickelt, und das Hallengebäude als markanter Abschluss an der Binnigerstrasse. Der grosszügig dimensionierte Aussenraum wird direkt an die Quartierstrasse angebunden. Er gewährleistet in selbstverständlicher Weise die geforderte Durchlässigkeit und repräsentiert als Ort der Begegnung das neue, „offene“ Schulhaus. Das Schulhaus organisiert sich in einem länglichen Baukörper, der sich jedoch in drei beinahe unabhängige Teile gliedert: die beiden Bereiche für Unterstufe und Mittelstufe, die über eine grosszügige, offene Pausenhalle in einem als statisch ausgebildeten Brückenbereich zu einem grossen Ganzen zusammenwachsen. Im Brückenteil sind alle gemeinsamen Räume der Schule angeordnet. Drei Lichthöfe zentrieren die jeweiligen Nutzungen und bringen viel Tageslicht in den tiefen Baukörper. Der innere Erschliessungsbereich wird klar aufgewertet und kann für flexible und offene Unterrichtsformen genutzt werden. Es sind Orte mit unterschiedlichen Stufen von Intimität und Öffentlichkeit, die als Räume ohne spezifische Funktion die pädagogischen Möglichkeiten erweitern und Orte der schulischen Begegnung schaffen. Die Verglasungen zwischen der Unterrichtsräumen und der Erschliessungsfläche sind Projektionsflächen für die Nutzer, die den Grad an Transparenz selber gestalten können. Das Regal zwischen den Klassenzimmern und den Gruppenräumen illustriert dieser Haltung am eindeutigsten: Durch die Füllung der Regale können die Lehrpersonen den Grad an Einsicht resp. Durchblick selber steuern, analog einem Gerüst, das sich den wechselnden Anforderungen und persönlichen Bedürfnisssen des Unterrichtens anpassen kann. Es war unser Anliegen, ein offenes, durchlässiges und atmendes Gebäude zu entwickeln, das die Mitwirkung der Lehrenden und der Schüler erlaubt oder erfordert. Wir haben versucht, eine Anlage zu schaffen, die dem Nutzer so viel Selbstbestimmung wie möglich gibt. Der Hallenbau liegt an der stark befahrenen Binningerstrasse, was seinen Charakter als öffentliches Gebäude betont. Die Platzierung der Sporthalle im Obergeschoss befreit den nutzbaren Raum des Erdgeschosses für die andere öffentliche Nutzungen: Foyer, Aula und Gymnastikraum. Dicke pulverbeschichtete Aluminiumröhren bilden die äusserste Schicht der Fassade. Bei der Schule dienen sie als Brüstungselemente des umlaufenden Balkons, als Brise-soleil und als Schutzfilter und ermöglichen eine raumhohe Verglasung. Bei der Sporthalle verkleiden sie die opaken Wandflächen und verschleiern die runden Fenster des Zwischengeschosses. Die Kontinuität der Rohre mit ihrer Betonung der Horizontalität, der Expressivität der Splitlevel-Lösung und dem geschichteten Raumprinzip bildet eine Abstraktion, die eine Antwort gibt auf die Frage, wie ein Schulhaus dieser Grösse mit seiner öffentlichen Bedeutung aussehen soll. Die Abstraktion verdeutlicht die Idee des „Gerüstes“ und lässt eine offene Lesbarkeit zu. Die Farbgebung der Rohre und die unterschiedlichen Licht- und Schattenverhältnisse verändern die Erscheinung des Gebäudes fortwährend und fordern zu einer aktiven Wahrnehmung auf. Bei der Schule wirkt jedes der 6 Meter langen Brüstungselemente – in 10 verschiedenen Farben, von rot bis türkis – wie ein übergrosser Pixel. Vier dieser Farben bestimmen das Gebäude mit der Aula und der Sporthalle und zeichnen es aus als Baukörper ohne Haupt- und Nebenfassaden.

Gebaut / Bern / 2015

Sanierung Beaumontweg 38

Das 1902-03 von F.W. Möri erbaute Gebäude am Beaumontweg in Bern ist Teil eines Ensembles, bestehend aus vier zusammengebauten, viergeschossigen Mehrfamilienhäusern. Dem gebänderten Erdgeschoss folgen ein Stockwerkgesims und zwei verputze Obergeschosse. Aufwendige…

GEBAUT / DOMAT/EMS / 2016

Erweiterung Pflegeheim Casa Falveng

Domat Ems, eine Gemeinde in der Region Imboden des Kantons Graubünden, zeichnet sich durch eine geographische Besonderheit aus. Es sind die zwölf Tumas, markante landschaftsprägende Erdaufschüttungen. Der Standort des Alters- und Pflegeheims Casa Falveng befindet sich im südlichen Teil von Domat/Ems, am Fusse des Tumas Falveng, einem dieser Rundhügel auf dem Gemeindegebiet. Aufgrund seiner abgestuften Form weist das Bestandsgebäude eine behutsame Einbettung in die kleinmassstäbliche Quartierstruktur auf. Mittels der Erweiterung wird die volumetrische Grundanlage als additives Gebäudepaar fortgeführt, das mit dem neuen Eingang über eine gemeinsame Haupterschliessung verfügt. Der verbliebene Gartenraum wird durch Alt- und Neubau zoniert, wodurch nach Stimmung und Bedeutung differenzierte Aussenräume entstanden sind. Mit seinen Vor- und Rücksprüngen strebt der Neubau eine Analogie zum Altbau an. Dieses Stilmittel, in welchem ähnliche Strukturen in einen Zusammenhang gestellt werden, dient der massstäblichen Anpassung an die umgebenden Bauten. Auf Erdgeschossebene profitieren die im Neubau platzierten öffentlichen Bereiche wie Cafeteria, Speisesaal und Mehrzweckraum von der Mittag- und Abendsonne. Anstelle der Verwaltung wurden das Tageszentrum und die Abteilung für demenziell Erkrankte im Altbau angeordnet, wodurch ein direkter Zugang zum geschützten Garten möglich geworden ist. Anstelle der alten Küche wurde die Verwaltung mit eigenem Zugang im Zentrum zwischen Bestand und Neubau situiert. Als ein introvertierter, stiller Bereich ist der mit Oberlicht ausgestattete Andachtsraum im öffentlichen Bereich angeordnet. In den Obergeschossen sind alle Abteilungen direkt und barrierefrei mit dem Neubau verbunden, wodurch die Bewohner Bewegungsfreiheit auf dem gesamten Geschoss haben. Der Neubau wird mittels zentral angeordnetem Lift- und Treppenkern erschlossen. Ein weiterer freistehender Kern mit Nebenräumen sorgt in Verbindung mit dem Erschliessungskern für einen fliessenden Raum, welcher durch Nischen rhythmisiert wird. Hierdurch wurden verschiedene Aufenthaltssituationen geschaffen. Die einladende Erschliessungs- und Kommunikationszone mündet in den grosszügigen Aufenthaltsraum mit vorgelagerter Loggia, der Aussichten in die Weite der Landschaft freigibt.

Gebaut / Würenlingen / 2016

Erweiterung Pflegeheim WirnaVita

Das Pflegeheim liegt am Fusse eines Hügels, am Rande des alten Dorfkerns von Würenlingen. Der Erweiterungsbau bildet zusammen mit dem Bestand aus den 1980er-Jahren ein L-förmiges Ensemble und gliedert die Aussenräume neu. Der ehemals introvertierte Südbereich der Anlage…

Gebaut / Kleindöttingen / 2015

Geschützte Werkstätte AWZ

Das Quartier in Kleindöttigen ist geprägt durch eine heterogene Bebauung, bestehend aus mehrgeschossigen Wohnbauten und 1- bis 2-geschossige Infrastrukturbauten. Der Neubau steht am Rande dieses Gevierts, markiert den Übergang zur Naherholungszone entlang der Aare und gliedert sich als Werk und Arbeitsort in die Struktur der flachen Infrastrukturbauten ein. Sowohl die Proportionierung als auch der Ausdruck des Neubaus schafft einen Kontrapunkt zum bestehenden Wohnheim und will den Ortswechsel vom Wohnen zum Arbeiten als Bereicherung des Alltags erlebbar machen. Die Dreiteilung des Baukörpers bildet die Grundlage für das statische und strukturelle Konzept. Der Mittlere Teilbereich mit den „dienenden“ Räumen ist als aussteifender Betonkern konzipiert und bildet das Rückgrat der Anlage. Beidseitig daran angegliedert sind die Werkhallen als Leichtbau in Stahl und Holoribblech vorgesehen. Die Nutzung der Haupträume ist auf zwei Geschossen angeordnet. Im Erdgeschoss befinden sich die Werkhallen mit der Anlieferung und dem Empfang, im Obergeschoss die Schulungs- und Gemeinschaftsräume mit den Beschäftigungsplätzen. Durch diese einfache Anordnung werden die vertikalen Bewegungen im Hause gering gehalten und lassen eine einfache Orientierung im Hause zu. Der innere Aufbau der drei Zonen ist auch im Ausdruck nach Aussen ablesbar; Schrägdächer zeichnen die Struktur spielerisch nach, teilweise als schüzender Giebel, teilweise als aufgeklappter Shed oder als bewegte Dachlandschaft. Diese Verschiedenartigkeit der Dächer schafft auf jede Seite hin einen spezifischen Ausdruck und eine einprägsame Zeichenhaftigkeit.

GEBAUT / THUSIS / 2014

Erweiterung Pflegeheim EPAT

Das Pflege- und Altersheim liegt in der Talsohle von Thusis nahe des Hinterrheins. Das bestehende Gebäude aus den 1980er-Jahren, das 2004 erweitert wurde, hebt sich in Typologie und Ausrichtung deutlich von der Bebauung des Quartiers ab: Die Längsbauten des Ensembles bilden einen räumlichen Abschluss zur weiten Ebene des Domleschgs und schaffen einen Übergang zur dichteren, kleinteiligeren Struktur im Süden. Ein punktförmiger, solitärer Neubau stärkt das Thema des Vermittelns: Er schafft einerseits einen Bezug zu den Wohnhochhäusern im Südosten und begrenzt andererseits den langgezogenen Aussenraum, sodass zwei unterschiedliche Freiräume mit jeweils spezifischen Qualitäten entstehen. Die Erweiterung, die in der Mitte des Längsbaus platziert ist, optimiert die Verkehrswege und schafft innerhalb des Ensembles einen neuen Schwerpunkt: Im Erdgeschoss des Neubaus ergänzt ein Tageszentrum die bestehende Cafeteria. In den Obergeschossen wird der Aufenthaltsraum zwischen Alt- und Neubau zum neuen Begegnungsort für die Bewohner. Die Zimmer werden in einer zweibündig erschlossenen, ost-west-gerichteten Anlage organisiert. Abschluss und Glanzpunkt der Erweiterung bildet der Mehrzweckraum im Dachgeschoss. Hoch über den Baumwipfeln gelegen können dort alle Bewohner einen freien Blick ins Tal geniessen.

Gebaut / Zürich / 2013

Aufstockung Wohnungen Wallisellenstrasse

Das bestehende Precisa-Gebäude an der Wallisellenstrasse wird seit über 50 Jahren von verschiedenen Gewerbetreibenden genutzt. Alles begann mit einer Rechen- und Schreibmaschinenproduktion, heute übernimmt das Gebäude die Zentrumsfunktion des Quartiers mit Einkaufsmöglichkeiten, einer Arztpraxis wie auch verschiedenen Büro- und Gewerbenutzungen. Die lokale Filmproduktionszene hat hier einen gemeinsamen Standort gefunden. Die Aufstockung greift die Typologie des Gebäudes auf und überhöht diese. Die disparaten Gebäudeteile aus verschiedenen Epochen mit starker Höhenstaffelung werden zusammengebunden und skulptural gefasst. Es entsteht eine Gesamtkomposition, die zwei Höfe umschliesst. Als Krone auf den Bestand wird ein Holzbau aufgesetzt, der Platz bietet für 27 geräumige Mietwohnungen. Die Wohnungen sind geprägt durch unterschiedliche Typologien und grosse Vielfalt: Maisonettwohnungen, Geschoss- und Attikawohnungen. Allen gemein ist räumliche Grosszügigkeit, lichtdurchflutete Wohnräume und wohlproportionierte Aussenräume in Form von Terrassen, Balkonen oder Attikas.

Gebaut / Burgdorf / 2009

Schulanlage Pestalozzi

Die Schulhauserweiterung liegt in der Talsole, auf dem ehemaligen Schwemmland der Emme, in einer atemberaubenden Szenerie. Das Projekt umfasst eine 3-Fachsporthalle sowie einen zweigeschossigen Schulhausteil. Die Volumetrie übernimmt den Massstab der benachbarten, grossen Hallenbauten und antwortet auf die Weite der angrenzenden Schützenmatt. Gleichzeitig fasst der Neubau die heterogenen Bebauungen um das bestehende Schulhaus zu einem Gebiet zusammen, dessen Zentrum das bestehende Schulhaus und die Aussenplätze der Schule sind. Die beiden Zugänge von der Schützenmatt im Norden und dem Pausenplatz im Süden, werden durch das zentral gelegene Treppenhaus verbunden. Dieses bildet, zusammen mit der Zuschauertribüne der Sporthalle und der zur Schützenmatt und den Felsen der Flüe blickenden Pausenhalle, das Rückgrat des Neubaus. Das Gebäude wird als Stahlbau erstellt. Die querspannenden Fachwerkträger des Schulhauses, die die darunter gelegene Turnhalle überspannen, geben dem Bau seine klare Struktur.

Gebaut / Chur / 2009

Alterswohnungen Kantengut

Das bestehende Alterszentrum Kantengut, betehend aus einem Pflegheim und Alterwohnungen wird erweitert. Die zwei neuen Wohnbauten setzten im städtebaulich heterogenen Gebiet einen neuen Akzent. Ein wichtiges Merkmal der bestehenden Anlage Anlage ist der zur Strasse hin offene Aussenraum beim Haupteingang des Pflegeheims. Die Erweiterung des Alterszentrums mit Wohnungen und Pflegeplätzen ergänzt den zentralen Ankunftsraum mit einer Erweiterung talseits und transformiert mit dieser Setzung das ehemalige Hinten in ein neues Vorne.? Die neuen Wohnhäuser stehen zueinander leicht verdreht am sanft abfallenden Hang und orientieren sich an den verschiedenen Ausblicken. Die Alterswohnungen werden durch einen Kern zoniert, wodurch vielfältige Durchblicke und ein Rundlauf entstehen. Eine grosszügige Loggia bildet den Abschluss und die optische Erweiterung des Wohnraums.

Gebaut / Zürich / 2009

Kinder- und Jugend­psychiatrischer ­Dienst Zürich

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) der Universität Zürich liegt an einer beschaulichen Allee am Westrand von Zürich-Hottingen. Mehrere Erweiterungen und Umbauten im Laufe der vergangenen hundert Jahre haben aus dem Hauptbau von 1896 ein…