Wettbewerbe / Gossau / 2019

Hallenbad Gossau

Situation / Eingebettet zwischen dem Alpstein und dem Bodensee liegt Gossau in einer hügeligen Landschaft, die von Wallmoränen geprägt wird. Das Grundstück für den Neubau des Hallenbades ist ein integraler Bestandteil der Gesamtanlage Buchenwald. Diese weitläufige Grünanlage…

Wettbewerb / Oberägeri / 2018

Schulhaus Hofmatt 4

Städtebau / Das Schulhausareal Hofmatt liegt im Spannungsfeld verschiedenartiger dörflicher Strukturen sowie prägnanter Landschaftsräume. Die dichte Bebauungsstruktur des Dorfzentrums manifestiert sich auf der Südseite, entlang der Hofmattstrasse reihen sich die typischen…

Wettbewerb / Zürich / 2018

Areal Guggach III

Städtebau Das Areal für die Neuplanung Guggach III liegt im Spannungsfeld verschiedenartiger städtebaulicher Massstäbe unterschiedlichster Siedlungstypologien sowie prägnanter Landschaftsräume. Die feingliedrige Bebauungsstruktur des Milchbuckquartiers manifestiert sich…

WETTBEWERBE / ZÜRICH / 2018

Wohnsiedlung Hardau I

Situation: Das Geviert für den Ersatzneubau liegt im Spannungsfeld zwischen den fragmentierten Blockrandbebauungen westlich der Hardstrasse und den Einzelbauten der Wohnsiedlung Hardau II. Der Projektvorschlag schliesst mit einem mehrfach geknickten Baukörper an der…

WETTBEWERB / APPENZELL / 2018

Hallenbad Appenzell

Das Grundstück für den Neubau des Hallenbades liegt in einer topografischen Senke, zwischen dem gekrümmten Lauf der Sitter, der Hauptstrasse und der Anhöhe mit der Lourdes-Kapelle. Der Neubau inszeniert diese speziellen topografischen Gegebenheiten mit einer konkaven Geste…

Wettbewerb / Magglingen / 2017

Ausbildungshalle Magglingen

In einer stillen Waldlichtung hoch über dem Bielersee mit atemberaubender Aussicht auf die Berner Alpen soll der Neubau neben einer bestehenden Dreifachturnhalle platziert werden. Die neue Ausbildungshalle soll einerseits zusammen mit der bestehenden Halle ein Ensemble…

Wettbewerb / Luzern / 2016

Schulhaus Staffeln

Der Perimeter für den Ersatzneubau der Schulanlage liegt in einer heterogen Quartierstruktur mit grösseren und kleineren Wohnhäusern. Diese massstäbliche Entwicklung findet auch eine Analogie in der Setzung der Baukörper. Die grossmassstäbliche Turnhalle wird am Südende der Parzelle angeordnet, die zwei kleineren Bauvolumen mit der Schulnutzung im Norden. Die Setzung der Baukörper lassen unterschiedliche Lesarten der Situation zu: Einerseits können diese als zentrifugal angeordnete Baukörper gelesen werden, welche die Ränder des Grundstücks abstecken, andererseits als drei um einen zentralen Platz angeordnete Volumen. In deren Mitte entsteht ein gemeinsamer Pausenplatz und an den Rändern drei periphere Räume als funktionell zugeordnete Aussenbereiche: den Kindergarten-Aussenraum an der Nord-Ost-Ecke des Grundstücks zur kleinteiligen Quartierstruktur, den leicht höher gelegenen Sportbereich im Westen, sowie den Hortaussenbereich am Hang im Süden unter den mächtigen Bäumen. Diese spezifische Zuordnung ermöglicht sowohl die Vorteile einer grossen Schule zu nutzen aber auch die Bedürfnisse nach kleinteiligeren, intimeren Räumen zu berücksichtigen. So erhält der Kindergarten einen eigenen Zugang und Aussenraum, die Schule einen identitätsstiftenden Pausenplatz, der Hort einen speziellen Ort für Aktivitäten im „Wäldchen“ und schliesslich die Sportnutzung einen separaten Zugang für die ausserschulischen Nutzungen am Abend und am Wochenende. Die heute eher geschlossene Anlage wird mit der neuen Setzung der drei rechteckigen Volumen zur allseitig offenen Schule transformiert. Ein-, Aus- und Durchblicke machen das grosse Schulareal auch attraktiv als Treffpunkt für das Quartier und binden den Schulalltag in das Quartierleben ein. Diese Offenheit wiederspiegelt sich auch in den Grundrissen wieder. Die Haupterschliessung für die schulischen Nutzungen erfolgt jeweils über den mittigen Pausenplatz von wo aus die gedeckten Pausenhallen und die zentrale Treppenanlage erreicht werden. In den Obergeschossen folgen flexible, einfach strukturierte Grundrisse mit Ausblicken ins Freie.

Wettbewerb / Zürich / 2015

Schulanlage Freilager

Der an den Bachwiesenpark angrenzende Freiraum zwischen Albisrieder Dorfbach und Flurstrasse wird im Süden durch das Pflegeheim Bachwiesen und im Norden durch eine klare Zäsur zum neu entwickelten Zollfreilager begrenzt. Weiche, durchgrünte Freiflächen prägen die Stimmung der näheren Umgebung und schaffen sanfte Übergänge zu den Wohnquartieren. Zwei zueinander orthogonal gedrehte Baukörper spannen die ganze Länge des Areals auf und schaffen in dessen Mitte das Zentrum der neuen Schule. Die in ihrer Grundfläche verkleinerten Erdgeschosse akzentuieren die Kontinuität und Offenheit der Freiräume zusätzlich und die Bauten erhalten eine Leichtigkeit und Eleganz. Eine gebaute Geländestufe begleitet den Grünraum und teilt diesen in einen oberen und einen unteren Bereich. Diese Zonierung schafft einerseits eine räumliche Abstufung zwischen dem öffentlichen Park und dem Schulareal und andererseits die notwendigen horizontalen Flächen für Sport und Spiel im Schulalltag. Die erweiterte Parkanlagen beim Gemeinschaftszentrum Bachwiesen bietet für Kinder und Familien des neu entstehenden Wohnquartiers „Freilager“ ein vielfältiges Erholungsangebot mit Spielplätzen, Spiel­ und Liegewiesen und dem Albisrieder Dorfbach. Den beiden orthogonal zueinander gedrehten Baukörpern sind den spezifischen Nutzungen zugeordnet. Beim Schulhausbau verbindet eine grosszügige zweigeschossige Eingangshalle den Pausenplatz mit der Terrasse zum Bachwiesenpark. Daran angegliedert sind die gemeinschaftlichen Räume wie der Mehrzwecksaal, die Mensa und die Bibliothek, im Mezzaningeschoss ist der ganze Lehrerbereich untergebracht. Ein lichtdurchfluteter Hofraum verbindet alle Geschosse in der Vertikalen miteinander und bildet als zentrale Halle den Begegnungsort und Treffpunkt der Schüler. Daran angegliedert sind die clusterartig organisierten Einheiten mit den Unterrichtsräumen. Der Hallenbau beinhaltet die Räume welche neben der Schulnutzung auch ausserhalb der Schulzeiten den Vereinen und Sportclubs zur Verfügung stehen sollen.

WETTBEWERB / BERN / 2015

sitem-insel AG - Swiss Institute for Translational and Enterpreneurial Medicine

Das Grundstück für das neue Schweizerisches Zentrum für translationale Medizin steht im Übergangsbereich zwischen dem Mattenhofquartier und dem Areal des Inselspitals. Der prismatische Baukörper bindet mit seinen beiden Längsseiten die historischen Bauten (Zahnmedizinische Klinik, Augenklinik, Apotheke) als Teil des Spitals als Ensemble ein und schafft zusammen mit den Wohn- und Geschäftsbauten entlang der Murtenstrasse ein einheitliches Geviert. Um die Gebäudevolumetrie zu gliedern und eine Analogie zu den stehenden Stirnfassaden der Umgebungsbauten zu schaffen wird das rechteckige Volumen an zwei gegenüberliegenden Ecken geschnitten. Somit kann einerseits an der Nordecke ein Übergang zum Hofraum der Zahnmedizinischen Klinik geschaffen werden, andererseits öffnet sich der Baukörper zum zukünftigen Quartierplatz und schafft einen identitätsstiftenden Ort. Im Innern werden Besucher, Patienten und Mitarbeiter von einer mehrgeschossigen Halle empfangen. Diese Halle dient als Orientierung im Haus und schafft auf einfache Weise eine wertvolle Begegnungszone. Hier befindet sich auch die Vertikalerschliessung und direkt daran angegliedert das grosse Fenster mit der urbanen Aussicht über den Inselplatz und das Gleisfeld. Bei anderer Atmosphäre wird in dieser Raumausweitung gearbeitet oder treffen sich Mitarbeitende zu informellen Gesprächen. Die Erschliessung der Geschosse in der horizontalen erfolgt jeweils von diesem „Kopf“ aus. Zwei Korridore führen begleitet von Lichthöfen zu den jeweiligen Nutzungen, welche über Querverbindungen vernetzt werden und so verschiedenste Nutzungen und Verknüpfungen zulassen. Dieses Erschiessungsystem endet wiederum in einer Ausweitung mit grossem Fenster und Ausblick über die Stadt und die Alpen. Das Gebäude ist von einer zweischichtigen Fassade umhüllt: Die innere Schicht besteht aus grossen Verglasungen, während die äussere Schicht, aus Metallrohren und perforiertem Trapezblech, eine Art Filter mit unterschiedlichen Transparenzgraden bildet. Ihre filigrane Konstruktion ruft gegensätzliche Wahrnehmungen hervor: Je nach Position des Betrachters wirkt die Fassade wie eine geschlossene Membrane oder wie ein offene Hülle, die die Intensität des Lebens in ihrem Inneren preisgibt.

WETTBEWERB / BERN / 2014

Volksschule Kleefeld

Ende der 1960er-Jahre entstand im Westen von Bern eine neue Siedlung mit Wohnbauten, Freizeit- und Einkaufseinrichtungen sowie einer neuen Schulanlage. Das Schulhaus wurde in den Jahren 1971/72 realisiert und soll ersetzt werden: die Schulräume sind kaum gedämmt und werden strukturell den heutigen pädagogischen Anforderungen nicht mehr gerecht. Ein parallel zum sanft abfallenden Hang gesetzter flacher Baukörper schafft zwischen den beiden Wohngebieten ein räumliches Kontinuum und verbindet diese. Ein grosszügiger Landschaftsraum wird zwischen Quartierzentrum und Waldhügel aufgespannt, so dass ein neuer identitätsstiftender, offener Ort für das Quartier entsteht. Zusammen mit dem Turnhallengebäude bildet der Neubau ein frei gesetzter Solitär und hebt sich von den umliegenden Bauten ab. Die eingeschossigen Nebenbauten, wie der Musikpavillon oder die Wohnung des Hauswarts, gliedern zusätzlich den Raum und schaffen dadurch eine angemessene Massstäblichkeit. Die verschiedenen Nutzungen werden klar getrennt und den jeweiligen Aussenräumen zugeordnet. Die Basisstufe mit direktem Zugang von der Rehhagstrasse ist zweigeschossig als Duplex organisiert und schafft zusammen mit dem bestehenden Kindergarten eine räumliche Einheit. Eine gemeinsame Erschliessungs- und Arbeitszone verbindet die Einheiten untereinander und ermöglicht so verschiedene Arbeits- und Unterrichtsmethoden. Die Primarschule ist auf einem Geschoss organisiert und in Clustereinheiten nutzbar. Ein umlaufender Fluchtbalkon ermöglicht die grösstmögliche Nutzungsflexibilität und erlaubt es, die Korridorzone auch als Arbeitsort zu nutzen. Die Arbeitsplätze der Lehrer sind hier zentral zwischen den Aussenräumen der Basis- und Primarschule angeordnet. Die Bauweise mit Fertigbetonelementen der umliegenden Wohnbauten wird neu interpretiert und als Struktur sichtbar gemacht. Rippendecken aus vorfabrizierten Betonelementen tragen die vertikalen Deckenlasten zu den Fassaden und Kernen. Randunterzüge in den Fassaden und Abfangunterzüge zwischen Stützen und Kernen übernehmen die Lasten von den Rippen und leiten diese über die Stützen und Kerne in die Fundation. So entstehen hochflexible, geometrisch sauber strukturierte, 8 m überspannte stützenfreie Räume.

WETTBEWERB / LUZERN / 2014

HFGZ - Höhere Fachschule Gesundheit

Das Spital-Quartier ist geprägt durch eine heterogene Bebauung. Grossmassstäbliche Baukörper wechseln sich mit punktförmigen Solitärbauten ab, welche wiederum unmittelbar neben linearen Zeilenbauten stehen. Die Spitalstrasse bildet dabei das Rückgrat des Quartiers, an welcher sich perlenkettenartig die verschiedenen Bautypologien aufreihen. Der Neubau bildet zusammen mit dem punktförmigen Hochhaus, der flächigen Garage sowie dem angrenzenden quer stehenden Volumen eine in Höhe und Tiefe gestaffelte Komposition und ein neues Ensemble. Dadurch entsteht ein dem Spital vorgelagerter spannungsvoller Strassenabschnitt, welcher dem Ort einen eigenständiger Charakter verleiht. Durch die Setzung des schlanken Gebäudevolumens an dem Nordrand des Perimeters entsteht ein Rücksprung und eine Distanz zur Strasse, welche auf einfache Art einen platzartige Aussenraum generiert, der das neue Gesicht der Schule bildet. Die städtebauliche Setzung findet im Innern ihre Entsprechung: Die öffentlichen Funktionen befinden sich im Erd- und 1. Obergeschoss und bildet mit zweigeschossigen Raumfiguren einen prägnanten Sockel. Das Foyer erstreckt sich Einerseits in die Tiefe und verbindet die Strasse mit der Rückwertigen Raum zum Spital, Andererseits entlang der zweigeschossigen Arkade parallel zum Vorplatz. Darüber befinden sich auf drei gleichbleibenden Geschossen die Schulräume welche durch zwei grosszügige Hallen strukturiert werden. Die Lerninseln befinden sich in den nord- südorientierten Hallen, welche alternierend 2-Geschossige Bereiche schaffen und so unterschiedlichste Orte und ein reiches „Innenleben“ schaffen. Der Abschluss bildet die kleinteilige Struktur der Lehrpersonenarbeitsplätze. Eine 4-läufige Treppenanlage verbindet alle Geschosse miteinander und schafft mit einem spielerischen Element sowohl eine einfache Entfluchtung wie auch eine offene Kommunikationszone im Zentrum des Schulgebäudes.

WETTBEWERB / HORW / 2011

Erweiterung Oberstufen­schulhaus Horw

Das Oberstufenschulhaus Horw liegt in einem heterogenen, räumlich wenig definierten Gebiet auf der Rückseite der Zentrumsüberbauung. Ein langgestreckter flacher Baukörper “besetzt” den Ort und schafft dadurch eine klare räumliche Ordnung. Zwei volumetrische Elemente verleihen dem Projektvorschlag Eigenständigkeit und Zeichnen diesen als Dreh- und Angelpunkt des Ortes aus: Eine mächtige Auskragung beim neuen Haupteingang richtet Einerseits den Bau aus und schafft den „Übergang“ zum halböffentlichen Schul- und Sportareal, Andererseits markiert der zweigeschossige Aufbau den Übergang zum Gemeindehausplatz und zum Zentrum von Horw. So schafft der Bau als Scharnierfunktion die Übergänge der einzelnen Raumsequenzen und eine klare Orientierung innerhalb des Gebietes. Das bestehende Haus bildet sowohl in seiner Struktur als auch in seiner Lage gute Möglichkeiten um dieses auf einfache Weise zu erweitern und die zwei Hauptziele zu erreichen: einen zeitgemässen Schulbetrieb und eine Aufwertung der städtebaulichen Situation. Der bestehende Stahlskelet-Systembau wird weniger als Haus als vielmehr als Struktur verstanden. Dieser wird um ein Geschoss reduziert. Dadurch werden mehrere Probleme bezüglich der Tragkonstruktion entschärft und der Sanierungsaufwand reduziert. Der Erweiterungsbau wird im gleichen Achsraster wie der Bestand aufgebaut, so dass Deckenspannweiten von maximal 10.2 m resultieren. Die neuen, vorgesetzten Fluchtbalkone weisen eine fachwerkartige Stahlkonstruktion auf, mit der an der Südfassade zugleich eine stützenfrei überdachte Pausenhalle geschaffen wird. Hell einbrennlackierte Doppel-T-Profile binden Alt- und Neubau zusammen, erinnern an den modularen Stahlbau im Inneren und schaffen ein kräftiges an Infrastrukturbauten erinnerndes Gewebe. Eine einfache und übersichtliche Organisation mit räumlicher Vielfalt und Flexibilität prägen das innere des Schulhauses. Sowohl Korridore als auch Nischen können flexibel genutzt werden, Schiebewände ermöglichen unterschiedlichste Raumkonstellationen. Zwei Lichthöfe und Oberlichter sorgen für eine helle, freundliche Atmosphäre im Gebäude. Die geschossweise Gliederung der Nutzungen ermöglicht Synergien, klassenübergreifenden Unterricht und eine offene Arbeits- und Lernatmosphäre.